Messestand – mit Nachhaltigkeit beim Publikum punkten

Es gibt viele Möglichkeiten, um einen Messestand nachhaltig auszurichten. Foto: © Cassidy / stock adobe

Es gibt viele Bereiche, in denen wir auf Nachhaltigkeit stoßen. Die Messe ist ein Ort, an dem das leider nicht immer der Fall ist.

Dabei treffen hier viele Menschen aufeinander, die sich über Produktneuheiten, Dienstleistungen oder Lebensweisen informieren möchten. Eine Messe sollte deshalb in jedem Fall nachhaltig gestaltet sein, um Aufmerksamkeit zu erreichen – aber auch, um sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Warum ist Nachhaltigkeit auch für Messen ein großes Thema?

Auf Messen kommen immer viele Menschen zusammen. Sie möchten miteinander kommunizieren und sich informieren. Während Besucher von einem Messestand zum nächsten schlendern, nehmen sie nicht nur Produkte oder Dienstleistungen wahr. Unterbewusst senden auch Messestände Signale aus.

Es hängt also von der Gestaltung des Standes ab, wie Menschen ein Unternehmen wahrnehmen. Da Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein immer mehr in den Fokus rücken, agieren Firmen, die ihren Messestand nachhaltig ausrüsten, wesentlich sympathischer und erfolgreicher.

Für Qualität sorgen und das in jedem Bereich

Bevor ein Unternehmen an einer Messe teilnimmt, legt es sich in der Regel Equipment zu. Neben Tischen und Stühlen sind das häufig Schilder, Banner, Aufsteller und auch Absperrständer. Bei der Anschaffung dieser Materialien sollten Unternehmen nichts dem Zufall überlassen.

Qualitativ hochwertige Produkte, mit denen sich ein Unternehmen identifizieren kann, liefern einen deutlichen Mehrwert. Die Produkte strahlen nicht nur Seriosität und Qualität aus. Sie halten auch über einen langen Zeitraum und begleiten das Unternehmen auf zahlreiche Messen. In Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit sind das zwei sehr wertvolle Aspekte. Deshalb ist eine gute Verarbeitung von Vorteil, um auf Messen souverän und authentisch auftreten zu können.

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Auf Siegel und Zertifikate achten

Messestände, die auffallen, punkten mit guter Werbung, ansprechenden Farben und aussagekräftigen Hinweisen. Das trifft zumindest auf die Druckerzeugnisse zu.

Die meisten Produkte sind jedoch weder gut für die Umwelt, noch sind die Farben gesundheitlich unbedenklich. Um einen Messestand zu kreieren, der auch ökologisch wertvoll handelt, sollten Unternehmen auf Banner, Flyer und Aufsteller achten, die aus zertifiziertem Druck stammen.

Inzwischen gibt es Firmen, die Textilien, Papiere und Kartons mit ökologischen Farben behandeln. Hier finden sich oftmals Aufdrucke mit dem Hinweis „lösungsmittelfrei“ oder „Standard 100 by Oeko Tex“ an. Die Drucke sind demnach frei von Mineralöl, während das Papier recycelt und wiederverwendet wurde.

Wichtig ist im Wesentlichen, dass die Produkte über keine gesundheitsschädlichen Chemikalien verfügen oder Schadstoffe beinhalten, die für Mensch sowie Tier bedenklich sind. Ein Aufenthalt in nächster Nähe löst demnach praktisch keine Allergien aus und die Entsorgung – wenn sie irgendwann doch fällig ist – belastet die Umwelt in der Regel nicht.

Digitalen Content nutzen

Manchmal ist es möglich, Werbung auch digital auszurichten. Das gelingt mit Tablets oder Monitoren. Dank der Digitalisierung sieht so nachhaltiges Marketing der Zukunft aus. Der Vorteil liegt klar auf der Hand.

Die Werbung lässt sich verändern – immer und zu jeder Zeit. Gleichzeitig entstehen bei Neuausrichtung von Flyern oder Broschüren keine Mehrkosten oder Müll. Unternehmen, die sich nachhaltig vor Publikum positionieren möchten, können mit virtuellen Medien ihre Zielgruppe erreichen und dennoch nachhaltig handeln.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, um einen Messestand nachhaltig auszurichten. Fakt ist, dass jedes Unternehmen von den vielfältigen Möglichkeiten profitieren kann. Gleichzeitig ist das Publikum aufmerksamer, da es den Aufwand erkennt und neugierig ist. Somit gelingt es Unternehmen, nachhaltiger zu agieren und seinen Kundenstamm auszubauen.

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Hajo Simons Journalist

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).