Ein grüner Garten – nachhaltig und schön anzusehen

Nachhaltig und ein Genuss fürs Auge – ein grüner Garten. Foto: twenty20photos
Nachhaltig und ein Genuss fürs Auge – ein grüner Garten. Foto: twenty20photos

Der Sommer steht bevor! Wir alle werden also wieder mehr Zeit im Garten verbringen. Wie gestaltet man einen Garten zum Wohlfühlen?

Entscheiden Sie sich für einen Garten mit viel Rasen, Blumen oder einem Teich? Werden Sie eine grüne Hecke oder einen bewachsenen Zaun errichten? Welche Pflanzen werden Sie im Garten anpflanzen? Bei der Gestaltung Ihres Gartens können Sie viele umweltfreundliche und nachhaltige Entscheidungen treffen. Wir teilen deshalb Tipps und Tricks mit Ihnen, wie Sie Ihren Garten grün gestalten können!

Als erstes

Eine gute Gartengestaltung bedeutet weniger Pflege, weniger Wasserverbrauch und eine längere Lebensdauer Ihrer Pflanzen. Der Standort Ihres Gartens und die Beschaffenheit des Bodens in Ihrem Garten sind für die Gestaltung wichtig. Die Menge an Sonne und Schatten sowie die Bodenart und die Feuchtigkeit des Bodens haben einen großen Einfluss auf die Pflanzen in Ihrem Garten.

Überlegen Sie genau, welche Pflanzen wo in Ihrem Garten am besten aussehen und wachsen werden. Wenn die Pflanzen am richtigen Platz stehen, brauchen sie weniger Pflege und Wasser. Gesunde Pflanzen sind auch widerstandsfähiger gegen Schädlinge, sodass Sie keine Pestizide einsetzen müssen.

Grün im Garten

Grüne Gärten sind Oasen in einem Dorf oder einer Stadt. Kleine Tiere, Insekten, Bienen und Vögel finden hier Nahrung und Unterschlupf. In einer grünen Umgebung sind die Menschen außerdem glücklicher und gesünder. Grüne Gärten sind auch im Hinblick auf die Klimaanpassung wichtig, insbesondere für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels wie Hitze, Trockenheit und Überschwemmungen.

In Hitzeperioden spenden Bäume und Pflanzen natürlichen Schatten und Kühlung. Im Gegensatz zu Fliesen, die die Wärme speichern. Bei starkem Regen oder extremen Schauern lässt ein grüner Garten das Regenwasser besser versickern als ein vollständig gefliester Garten oder einer mit Terrassendielen.

Siehe auch  Ein nachhaltiger Garten im Sommer!

Ein grüner Garten ist das Beste für die Umwelt. Lebendiges Grün reduziert Überschwemmungen in feuchten Perioden und kühlt in heißen Perioden. Ein grüner Garten ist auch gut für die Artenvielfalt. Tiere, Vögel und Insekten mögen es lieber, in einem grünen Garten zu hausen, anstatt in einem Garten zu sein, der nur Terrassendielen hat.

Machen Sie mindestens 60 Prozent Ihres Gartens grün, um den gewünschten Effekt zu bewirken. Für die gepflasterten Bereiche wählen Sie halb gepflasterte, durchlässige Pflastersteine oder eine Terrasse mit breiten Fugen. Diese lassen das Wasser in den Boden einsickern und sehen auch schöner aus.

Standort Garten

Berücksichtigen Sie den Standort Ihres Gartens. Wo scheint die Sonne? Wo ist der Boden trocken oder feucht? Dies ist wichtig für die Auswahl der richtigen Pflanzen und Bäume für Ihren Garten. Hecken sind die umweltfreundlichste Art, Ihren Garten abzugrenzen. Eine grüne Hecke lockt Tiere an und reinigt die Luft. Sie möchten lieber keine Hecke haben? Wählen Sie dann einen grünen Zaun oder einen Sichtschutz aus Weidenzweigen.

Wasser

Ein Naturteich hat viele Vorteile. Er sammelt Regenwasser, bietet Fröschen, Kröten und Insekten einen Platz und ist relativ kostengünstig. In einem kleinen Garten können Sie einen Mini-Teich anlegen. Um Regenwasser zu sammeln, ist auch eine Regentonne sehr geeignet. So können Sie Regenwasser auffangen und Ihren Garten in trockenen Sommerperioden bewässern, ohne Trinkwasser zu verbrauchen. Außerdem verhindert es, dass sauberes Regenwasser in die Kanalisation gelangt.

Gründach

Haben Sie ein Flachdach auf Ihrem Haus oder Schuppen? Machen Sie es zu einem Teil Ihres Gartens, indem Sie es in ein Gründach verwandeln. Ein Gründach kühlt, sammelt Regenwasser und ist gut für Tiere und Insekten.

Siehe auch  Naturzaun – Sichtschutz aus natürlichen Materialien
Hajo Simons Journalist

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).