Schwarze afrikanische Seife – Herstellung, Inhaltsstoffe und mehr

Schwarze afrikanische Seife gilt als verträglich und nachhaltig.
Schwarze afrikanische Seife gilt als verträglich und nachhaltig.

Wer viel Wert auf Nachhaltigkeit und Verträglichkeit legt, für den kommt die schwarze afrikanische Seife infrage. Was dahinter steckt, erklärt dieser Ratgeber.

Sie eignet sich für die Anwendung zu Hause oder als Geschenk. Sowohl die Optik als auch die Wirksam dieses Produkts wissen zu überzeugen.

Was ist schwarze afrikanische Seife?

Wer glaubt, dass man für jede Körperregion, das Haar, das Gesicht und den Körper unterschiedliche Produkte für die Reinigung braucht, der täuscht sich. Ein einziges Produkt reicht aus, um die Haut gründlich und dennoch schonend zu reinigen.

Wie man auf Naturtastic nachlesen kann, finden sich in der afrikanischen schwarzen Seife viele wertvolle Inhaltsstoffe: Aloe Vera, Glycerin, Hafer, Kochbanane, Kokosöl, Palmöl, Shea Butter und Tamarinde. All diese Inhaltsstoffe ergeben zusammen eine Mischung, welche die menschliche Haut trotz der gründlichen Reinigung nicht schädigt, sondern pflegt und schützt.

Ursprünglich kommt die Seife aus dem westlichen Afrika. Menschen verwenden Sie schon seit vielen Jahrzehnten als Reinigungsmittel für die Haut. Sie sagen dem Produkt eine gute Wirksamkeit unter anderem gegen Pickel, Mitessern und Irritationen nach.

Chemie wird bei der Herstellung nicht verwendet. Deshalb kann man die Seife sowohl für den Körper als auch die Haare mit einem guten Gefühl verwenden. Nachhaltigkeit im besten Sinne demnach.

Wie wird die schwarze afrikanische Seife hergestellt?

Die Herstellung der schwarzen afrikanischen Seife gestaltet sich ein wenig komplizierter als die von normaler Seife oder herkömmlichem Duschgel. Die einzelnen Seifenstücke kommen nicht etwa aus großen Fabriken, sondern sie werden von Hand hergestellt. Handmade also – ähnlich wie Alternativen zu herkömmlichen Waschmitteln zum Beispiel.

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In der Regel handelt es sich um Kleinbauern, welche die Seifen direkt vor Ort herstellen und hierbei viel Sorgfalt walten lassen. Dafür werden die Kochbananen sowie die Kakaoschoten geerntet und zum Schluss Schoten und Schalen getrocknet. Auch hierfür kommen keine großen Maschinen zum Einsatz, sondern die Sonne Afrikas dient als natürlicher Helfer.

Im Anschluss werden die Rohstoffe noch einmal in einem Tonofen geröstet, damit Konsistenz und Beschaffenheit am Ende optimal für die weitere Verarbeitung sind. Das Ganze vermischen die Hersteller mit Wasser. Shea Butter, Palmöl und weitere Inhaltsstoffe werden hinzugegeben.

Die gesamte Masse wird noch einmal gründlich vermischt und anschließend erhitzt. Und zwei Tage lang wird die Masse mit einer Maschine gerührt, bevor die Bauern die rohe Seife entnehmen. Zwei Wochen muss die abgeschöpfte Masse ruhen, bis man die Seife endlich verwenden oder verkaufen kann.

Deshalb ist die Seife so nachhaltig

Die schwarze afrikanische Seife gilt als sehr verträglich für die Haut und die für die Umwelt. Sie wird anders als herkömmliche Seife nicht unter Aufwand von viel Energie in Form von elektrischem Strom hergestellt.

Stattdessen sorgen die Muskelkraft und das Wissen der afrikanischen Kleinbauern zusammen mit natürlichen Ressourcen für eine Seife, die qualitativ zufriedenstellend ist. Wie oben beschrieben werden nur wenige Maschinen genutzt; stattdessen setzen die Hersteller auf die Wärme der Sonne und klassische Tonöfen.

Die rein pflanzlichen Stoffe wachsen direkt vor Ort wieder nach. Sie enthalten weder Schadstoffe noch spezielle Zusatzstoffe, welche entweder den Menschen vor Ort oder dem Anwender schaden könnten. Stattdessen setzen die Hersteller auf rein pflanzliche Zutaten, damit die Seife so verträglich wie möglich bleibt.

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Wie die afrikanische Seife angewendet wird

Wer die aus Afrika kommende Seife effektiv und schonend anwenden möchte, benötigt nur sehr kleine Mengen. Je weniger Seife man während dem Waschvorgang ablöst, desto schonender ist die Seife. Gerade für sehr trockene Haut genügen kleine Mengen.

Die Seife wird mit feuchten Händen leicht in den Innenflächen der Hand gerieben. Hierbei löst sich genügend Seife ab, dass man damit entweder die Haare oder den Körper einseifen kann. Mehrfach am Tag angewendet werden sollte sie Seife nicht, sonst trocknet die Haut trotz der hohen Verträglichkeit aus.

Wer gerne hin und wieder mit einem Peeling die Haut bearbeiten möchte, kann die afrikanische Seife wunderbar als Basis für das Peeling verwenden. Mit öliger oder besonders unempfindlicher Haut bietet sich das Peeling zweimal oder dreimal in der Woche an.

Generell ist es empfehlenswert, wenn die Verträglichkeit vorab an einer kleinen Hautstelle getestet wird. Menschen können allergisch auf alles Mögliche reagieren – selbst auf rein natürliche, milde Rezepturen wie die der afrikanischen Seife.

Hajo Simons Journalist

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).